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Nachhaltigkeit durch Systembeteiligung: So funktioniert’s!

Hersteller und Vertreiber von Verpackungen leisten mit der Erfüllung ihrer Systembeteiligungspflicht einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen. Wie kommt dieser Zusammenhang zustande?

Was hat Verpackungslizenzierung mit Nachhaltigkeit im Unternehmen zu tun?

Das seit 2019 geltende Verpackungsgesetz (kurz VerpackG) verpflichtet Hersteller und Vertreiber von Verpackungen zur Systembeteiligung. Dieser Pflicht kommen sie nach, indem sie ihre Verkaufsverpackungen bei einem dualen System lizenzieren lassen.

Durch die Verpackungslizenzierung ist gewährleistet, dass die beim Verbraucher anfallenden Verpackungsabfälle abgeholt und fachgerecht entsorgt oder recycelt werden.

Dieser Vorgang dient den Herstellern grundsätzlich erst einmal dazu, ihre gesetzlichen Pflichten zu erfüllen. Was hat das nun mit Nachhaltigkeit zu tun? Hierzu schauen wir uns beide Aspekte genauer an.

Was ist Nachhaltigkeit?

Es gibt verschiedene Definitionsansätze für den Begriff „Nachhaltigkeit“. Diese unterscheiden sich darin, dass sie verschiedene Elemente der Nachhaltigkeit berücksichtigen und somit jeweils aus einer anderen Perspektive heraus definieren. Eines haben die verschiedenen Definitionsansätze jedoch gemeinsam: Bei Nachhaltigkeit handelt es sich um ein Handlungsprinzip, bei dem Ressourcen nur in einem Maß genutzt werden, das garantiert, dass sie sich von der Nutzung erholen können.

Die Drei Säulen der Nachhaltigkeit

Ein Definitionsmodell stellen die sogenannten „Drei Säulen der Nachhaltigkeit“ dar. Dieses Modell bezieht sowohl ökologische als auch ökonomische und soziale Aspekte mit ein. Demnach sind Umwelt, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit in gleichem Maße relevant, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Gleichzeitig stehen alle drei Aspekte in Abhängigkeit zueinander, da ohne ihr Zusammenwirken ein nachhaltiges System langfristig nicht aufrechterhalten werden kann.

Die folgende Grafik zeigt, wie die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit miteinander zusammenhängen und warum die Aspekte sich gegenseitig bedingen.

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

Die ökologische Nachhaltigkeit orientiert sich besonders am Gedanken, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Das bedeutet, die Natur nicht auszubeuten, sondern ihre Ressourcen so zu nutzen, dass sie sich erholen kann. Die ökonomische Nachhaltigkeit fokussiert sich auf eine verhältnismäßige Lebensweise, die dauerhaft betrieben werden kann, sodass nachkommende Generationen keine Einbußen erleiden. Zuletzt strebt die soziale Nachhaltigkeit eine Gesellschaft an, in der Spannungen und Konflikte friedlich, zivil und für alle Beteiligten gerecht gelöst werden können.

Und was ist Systembeteiligung?

Die Systembeteiligung bzw. Systembeteiligungspflicht betrifft Hersteller und Vertreiber, die Verpackungen und Umverpackungen in Verkehr bringen, die beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen. Sie sind durch das Verpackungsgesetz dazu verpflichtet, ihre Verkaufsverpackungen bei einem dualen System lizenzieren zu lassen. Darüber beteiligen sie sich finanziell an der fachgerechten Entsorgung ihrer Verpackungsabfälle und kommen so ihrer Systembeteiligungspflicht nach.

Jedoch unterliegen nicht alle Hersteller von Verpackungen der Systembeteiligungspflicht, hier gilt es zu differenzieren. Betroffen sind diejenigen, die erstmals gewerbsmäßig Verpackungen in Umlauf bringen, die beim privaten Endverbraucher anfallen. Dazu zählen auch Importeure und Online-Händler.

Über die geleistete Verpackungslizenzierung stellen die Hersteller bzw. Vertreiber sicher, dass ihre Verpackungen nach Gebrauch abgeholt, sortiert und fachgerecht entsorgt oder recycelt werden. Durch diesen Prozess können die Materialien, aus denen die Verpackungen bestehen, dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden.

Was hat Systembeteiligung mit Nachhaltigkeit zu tun?

Die Verpackungslizenzierung ist der entscheidende Schritt, der Systembeteiligung mit Nachhaltigkeit verbindet. Für einen funktionierenden Wertstoffkreislauf müssen Verpackungsabfälle aufbereitet oder recycelt werden. Damit dies geschehen kann, übernehmen die dualen Systeme in Deutschland den Entsorgungsprozess und kümmern sich um die Abholung beim Verbraucher, die Sortierung der Abfälle in sogenannten Sortieranlagen und die anschließende Aufbereitung der Wertstoffe zur Wiederverwertung.

Dieser Prozess wird über die Beteiligungsentgelte der Hersteller finanziert. Ohne die Systembeteiligung bzw. Verpackungslizenzierung könnte der fachgerechte Entsorgungsprozess also nicht stattfinden.

Die Kosten für die Erfüllung der Systembeteiligungspflicht setzen außerdem einen Anreiz dazu, dass Hersteller sich kritisch mit ihren Verpackungen auseinandersetzen. Daraus können Verbesserungen beim Verpackungsdesign resultieren, wie beispielsweise die Reduktion des Materials auf ein Mindestmaß. Hersteller können an dieser Stelle erheblich Kosten sparen, da ökologisch vorteilhafte Verpackungen bei der Verpackungslizenzierung günstiger kalkuliert werden. Ein nachhaltiges Verpackungsdesign führt somit zu Vorteilen bei der Systembeteiligung.

Für Hersteller: Wie funktioniert Systembeteiligung?

Systembeteiligungspflichtige Unternehmen erfüllen ihre gesetzlichen Pflichten, indem sie ihre Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren lassen. Daran führt kein Weg vorbei. Wie funktioniert nun diese Verpackungslizenzierung?

Hierzu muss im ersten Schritt die Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister erfolgen. Sie dient als Kontrollinstanz zur Einhaltung der gesetzlichen Pflichten. Nachdem sich das systembeteiligungspflichtige Unternehmen dort über das Onlineportal LUCID registriert hat, kann es im Anschluss einen Beteiligungsvertrag mit einem dualen System schließen. Besonders wichtig ist, dass das Unternehmen danach den letzten Schritt der Systembeteiligung befolgt: die Datenmeldung bei der Zentralen Stelle.

Diese Datenmeldung muss unmittelbar nach der Verpackungslizenzierung eingehen. Hier erfolgt die Planmengenmeldung für das folgende Kalenderjahr, die unterjährige Mengenanpassung, falls Verpackungen nachlizenziert werden müssen, die Jahresabschlussmeldung sowie die Vollständigkeitserklärung.

Online Verpackungen lizenzieren lassen über zmart

Kleinunternehmer und Online-Händler können ihrer Verpflichtung jetzt noch einfacher nachkommen, indem sie ihre Systembeteiligungspflicht online erfüllen. Besonders für Inverkehrbringer von Kleinmengen ist diese Art der Verpackungslizenzierung bequem und schnell erledigt. Das erspart sämtlichen Papierkram, schont Zeit und Energieressourcen.

Nutzen Sie den digitalen Kalkulator von zmart, über den Sie ganz einfach Ihre systembeteiligungspflichtigen Verpackungen lizenzieren. Pro Materialart geben Sie die Menge in Kilogramm an, außerdem das Jahr, für welches Sie die Verpackungslizenzierung vornehmen möchten.

Wenn vorhanden, können Sie einen Rabattcode hinzufügen. Klicken Sie anschließend auf „Jetzt lizenzieren“. Sämtliche Dokumente bekommen Sie per E-Mail, sodass auch hier die digitalen Möglichkeiten umweltschonend genutzt werden.

Sind Sie Online-Händler oder vertreiben nur kleine Mengen an Verpackungsmaterial?
Über zmart können Sie in wenigen Schritten online Verpackungen lizenzieren lassen!

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Fazit: Nachhaltigkeit und Systembeteiligung hängen miteinander zusammen

Ein Unternehmen, das sich nachhaltig aufstellen möchte, kann viele verschiedene Aspekte in seine Nachhaltigkeitsstrategie miteinbeziehen. Dabei zählen nicht nur die Energieeffizienz von Elektrogeräten, der Arbeitsweg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder ob in der Küche auf wiederverwendbares Geschirr geachtet wird. Auch die Produkte und Verpackungen, die das Unternehmen vertreibt, spielen eine wichtige Rolle.

Die Verpackung ist ein elementarer Bestandteil eines Produkts. Das vertreibende Unternehmen muss sie bei einem dualen System lizenzieren lassen, um seiner Systembeteiligungspflicht nachzukommen. Über diese Verpackungslizenzierung beteiligt sich das Unternehmen am Entsorgungs- und Recyclingprozess seiner Verpackungsabfälle.

Ohne das hochwertige Recycling von Verpackungsmaterialien wären wir stärker abhängig von primären Rohstoffen. Durch die Wiederverwertung ist es uns jedoch möglich, bereits verwendete Rohstoffe noch einmal zu verwenden, im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Indem Hersteller und Vertreiber von Verpackungen sich an einem dualen System beteiligen, leisten sie somit einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag.

Möchten Sie rechtssicher und unkompliziert online Ihre Verpackungen lizenzieren? Oder haben Sie Fragen zur Systembeteiligung oder speziell zur Verpackungslizenzierung? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

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